6 wichtige Fragen, die Sie stellen müssen, bevor Sie einen Anwalt beauftragen

Sie befinden sich also in einer Situation, in der Sie rechtliche Hilfe benötigen. Ganz gleich, ob Sie mit einer Familienangelegenheit wie einer chaotischen Scheidung zu kämpfen haben oder versuchen, die Komplexität von Erbschaftsstreitigkeiten zu entwirren, die Wahl des richtigen Anwalts kann den Unterschied ausmachen. Aber woher wissen Sie, ob Sie die richtige Wahl treffen? 

Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, hier einige Fragen, die Sie unbedingt stellen sollten, bevor Sie diese wichtige Entscheidung treffen.

1. Was ist Ihr Fachgebiet?

Fangen wir mit einem Paukenschlag an! Sie würden doch auch nicht wollen, dass ein Klempner Ihr Auto repariert, oder? Nun, das Gleiche gilt für Anwälte. Jeder hat sein eigenes Fachgebiet, so wie Superhelden ihre eigenen Superkräfte haben. 

Wenn Sie also mit einer Familienangelegenheit zu tun haben, z. B. der Trennung von Ihrem Ehepartner, sollten Sie sich einen Anwalt für Scheidungsrecht suchen, der Ihnen hilft. 

Wenn Sie sich hingegen um Omas Testament streiten, brauchen Sie einen Fachanwalt für Erbrecht.

2. Wie ist Ihre Erfahrung?

Sie haben also einen Anwalt gefunden, der das richtige Fachgebiet hat, wie z. B. anwalt für erbrecht, aber bevor Sie auf der gepunkteten Linie unterschreiben, müssen Sie herausfinden, ob er über die nötige Erfahrung verfügt. Erfahrung ist wie die geheime Soße – sie macht den Unterschied! 

Seien Sie also nicht schüchtern und fragen Sie sie nach ihren früheren Fällen. Wie viele Fälle haben sie bearbeitet? Wie sahen die Ergebnisse aus? Sie wollen jemanden, der schon ein paar Mal dabei war, und keinen Neuling, der noch feucht hinter den Ohren ist.

3. Wie viel wird mich das kosten?

Anwaltshonorare können wie eine Rätselkiste sein: Sie wissen nie, was Sie bekommen werden. Bevor Sie sich also kopfüber in die Sache stürzen, sollten Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. 

Erkundigen Sie sich nach der Gebührenstruktur – ist sie stundenweise, pauschal oder auf Erfolgsbasis? Und vergessen Sie nicht die versteckten Gebühren. Lassen Sie sich alles schriftlich geben, damit es später keine Überraschungen gibt. Denken Sie daran, dass Sie am Ende nicht pleite und mit gebrochenem Herzen dastehen wollen.

4. Wer wird in meinem Team sein?

Haben Sie schon einmal das Telefonspiel gespielt, bei dem die Nachrichten durcheinandergeraten? Das wollen Sie in Ihrem Fall nicht. Bevor Sie sich also festlegen, sollten Sie herausfinden, wer das Sagen haben wird. 

Werden Sie direkt mit dem Anwalt zusammenarbeiten, mit dem Sie sprechen, oder wird er Sie an seinen Handlanger weiterreichen? Und wenn es der Handlanger ist, wie ist seine Erfahrung? Sie wollen sichergehen, dass Sie das A-Team auf Ihrer Seite haben, nicht das B-Team.

5. Können Sie mich auf dem Laufenden halten?

Sie möchten nicht im Ungewissen gelassen werden, während Ihr Anwalt Detektiv spielt. Legen Sie also im Voraus einige Grundregeln fest. Wie oft werden Sie von ihnen hören? Sind E-Mails, Telefonanrufe, Brieftauben – was auch immer – für sie kein Problem? Und wenn Sie im Laufe des Verfahrens Fragen oder Bedenken haben, sollten Sie sich vergewissern, dass sie bereit sind, darüber zu sprechen. 

6. Wie sieht der Plan aus?

Sie würden doch nicht ohne Plan in die Schlacht ziehen, oder? Das Gleiche gilt für juristische Auseinandersetzungen. Fragen Sie Ihren Anwalt, wie sein Plan aussieht. Wie werden sie Ihren Fall angehen? Was sind die möglichen Hindernisse? Und was am wichtigsten ist: Was ist das Ziel? Sie sollten sich vergewissern, dass Sie beide auf derselben Seite stehen, bevor Sie das juristische Schwert schwingen.

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